LIVESTREAM-AUFZEICHNUNG AUS BERLIN VOM 23.05.2019

Die DSGS-Vortragsveranstaltung in Berlin: Infraschall und Gesundheit mit Prof. Vahl, Dr. Stiller und Dr. Kaula mit Unterstützung von Vernunftkraft und Windwahn   

DIE DSGS e.V. STUDIE:

Untersuchung zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen von Anwohnern durch den Betrieb von Windenergieanlagen in Deutschland anhand von Falldokumentationen.



DIE EINFLÜSSE DER UMGEBUNG IN DER WIR LEBEN, BILDEN EINE GRUNDLAGE UNSERER GESUNDHEIT.

Deshalb kann uns Schall auch krank machen. Gegen hörbaren Lärm können wir uns schützen. Es gibt aber auch Schall, den wir nicht bewusst wahrnehmen. Insbesondere Infraschall dringt durch geschlossene Fenster, Dächer und über Vibrationen im Boden und Wände in Wohnräume ein. Und bestimmte Formen von Infraschall lösen bei Mensch und Tier teils ernste Erkrankungen aus. Infraschall geht von technischen Anlagen aus wie Windrädern, Wärmepumpen und anderen Quellen. Der Gesetzgeber ist hier in der Pflicht, entsprechende Regelungen zu schaffen, kommt dem aber gerade für den Infraschallbereich nicht in ausreichendem Umfang nach. Der Verein DSGS fordert daher für diesen Schallbereich klare Regelungen und damit eine gesündere Umwelt, in der Mensch und Tier vor krankmachendem Schall geschützt sind.  

 

Grundprobleme

Windenergie-Anlagen machen krank. Es gibt inzwischen viele hunderte Berichte von Menschen und Tieren, die in der Nähe sondern auch kilometerweit entfernt von Windenergieanlagen und anderen Infraschall aussendenden technischen Anlagen wie Wärmepumpen, gesundheitlich beeinträchtigt und krank geworden sind. Die Beschwerden reichen von psychschen Auffälligkeiten wie Angstzuständen, Schlafstörungen, leichten Missempfindungen bis zu schweren körperlichen Erkrankungen, Verhaltensauffälligkeiten bei Tieren und sogar Missgeburten. Ein sicherer Abstand zur Wohnbebauung existiert, entgegen der Auffassung des Bundesumweltamtes, dabei aus wissenschaftlicher Sicht bei den kilometerweit tragenden Infraschallwellen nicht. Selbst eine 10H-Regel wäre dabei nicht ausreichend, denn der Infraschall von Windparks wurde sogar noch bis in 160km Entfernung nachgewiesen. Die Bundesregierung kommt in unverantwortlicher Weise der Verpflichtung nicht nach, die Unbedenklichkeit des Betriebes von Windkraftanlagen in unserem dicht besiedelten Land mit inzwischen schon der höchsten Dichte an Windrädern nachzuweisen. 

Infraschall stört den Schlaf. Beim Menschen stehen langfristige Schlafstörungen mit ihren sich schleichend entwickelnden ernsten Folgekrankheiten von Körper und Psyche im Vordergrund. Wissenschaftlich ist dieser Zusammenhang belegt. 

Die Schallopfer werden von Behörden und Politik nicht ernst genommen. Wären die Infraschall aussendenden Anlagen dagegen ein Medikament, dann wären sie bereits allein wegen des Verdachts auf ernste „Infraschall-Nebenwirkungen“ schon lange vom Markt genommen worden. 

Die Politik sieht tatenlos zu. Das gesundheitliche Infraschallproblem ernst zu nehmen würde bedeuten, größere Abstände von Windenergieanlagen zu Wohngebäuden einhalten zu müssen und damit im dicht besiedelten Deutschland weniger Windräder aufstellen zu können. Es entsteht der Verdacht, dass für die Grüne Energiewende und die Profite der Windenergielobby die Opfer in Kauf genommen werden sollen.

Die Regierung lässt damit die Schallopfer im Stich. Die Verordnung, die den Schutz vor schädlichem Schall regelt ist die TA-Lärm. Sie berücksichtigt nur hörbaren Schall und hinkt Jahre dem wissenschaftlichen Stand der Forschung hinterher. Das erinnert an die Jahrzehnte verspätete Umsetzung der Röntgenstrahlenverordnung. Erst als viele Leukämiefälle unter den Menschen beklagt wurden, die beruflich immer wieder den Strahlen ausgesetzt waren, schaffte man die entsprechende gesetzliche Regelung.

 

Neue Technologien sind dann zukunftsweisend, wenn sie für Mensch und Natur verträglich sind.

Das wird erreichbar, wenn wir immer weiter danach streben, das Erreichte zu verbessern, aus Fehlern zu lernen und nicht stehen zu bleiben.