PHYSIKALISCHE GRUNDLAGEN


Was ist Schall und Infraschall?

Schall ist ein gemeinsames gleichzeitiges Hin- und Herschwingen von Luftmolekülen in Form von Verdichtungswellen. Ähnlich einer Welle auf einer Wasseroberfläche bewegt sich diese Schwingung über größere Strecken voran, ohne dass das Wasser dabei fließt oder im Falle der Luft, ein Wind weht. Je schneller die Luftmoleküle dabei schwingen, umso höher ist der Ton (gemessen in Herz/Hz). Je heftiger die Bewegung ist, umso größer seine Lautstärke (gemessen in Dezibel/Db). Klänge, Geräusche oder Lärm sind eine Mischung und Abfolge von verschiedenen Tönen. Das menschliche Ohr lässt uns Töne nur in einem bestimmten Bereich des sog. Tonspektrums von tiefen bis hohen Tönen wahrnehmen. Oberhalb dieses Wahrnehmungsbereiches liegt der Ultraschall, unterhalb der tiefsten („Brumm“-)Töne, die wir noch hören können, der Infraschall. Nur für den hörbaren Wahrnehmungsbereich gibt es gesetzliche Richtlinien, wie die TA-Lärm. Aber auch außerhalb dieses Wahrnehmungsbereiches wird Schall vom Ohr „gehört“ und Schwingungen vom Körper als Vibration aufgenommen und vom Nervensystem verarbeitet. Infraschall wird also durch die TA-Lärm weder erfasst noch geregelt.


Links zu anschaulichen Erklärungen: 

Was ist Schall von TheSimplePhysics bei YouTube

Der Mensch: Sinnesorgan Ohr von Hagemann Bildungsmedien bei YouTube