DSGS Studie: Untersuchung zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen von Anwohnern durch den Betrieb von Windenergieanlagen in Deutschland anhand von Falldokumentationen.

Anhand einer retrospektiven Beobachtungsstudie wurde der Frage nachgegangen, ob gesundheitliche Schädigungen von Anwohnern durch den Betrieb von Windenergieanlagen vorliegen. Dies wird von ausländischen Studien zwar nahegelegt, die Kausalität und das Ausmaß der Belastung, die über eine Störwirkung hinausgehen soll, wird aber in Deutschland generell bestritten. An dokumentierten Einzelfällen von Anwohnern konnte mit dieser Untersuchung nachgewiesen werden:
In kausalem Zusammenhang mit dem Betrieb von Windenergieanlagen in behördlich erlaubten Entfernungen zur Wohnbebauung treten mit hoher Signifikanz reproduzierbare schwere Schlafstörungen auf, die das Maß von Belästigung oder bloßer Störung weit überschreiten und als ernste Gesundheitsschädigung einzustufen sind.
Dabei legen verschiedene Beobachtungen nahe, dass die wesentliche gesundheitliche Schädigung über eine Infraschallemission ausgelöst wird, deren Schall-Charakteristik dabei wohl entscheidender ist als ihr Schalldruckpegel (d.h. „die Lautstärke“ im Infraschallbereich).
Eine konservative Abschätzung des epidemiologischen Ausmaßes der Schallerkrankung durch den Betrieb von Windenergieanlagen in Deutschland kommt dabei zu einer alarmierend hohen Zahl von Betroffenen, die ein unmittelbares politisches Handeln erforderlich macht.
Im Rahmen des Windenergieausbaus in Deutschland kommt es zu erheblichen sozialen Verwerfungen und Konflikten im ländlichen Raum, bei denen die Windenergieanlagen-Anwohner erhebliche Benachteiligung und Diskriminierung erfahren. (weiter in der pdf...)

DSGS e.V. Studie
Autor: Dr. med. Stephan Kaula
DSGS e.V. Studie.pdf (612.11KB)
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